OROSEI, DIE GEGEND

Schon immer waren die Strände der Cala Liberotto bevorzugte Orte für den Sommeraufenthalt der Einheimischen.  Als Beispiel können die Schäfer genannt werden, welche oft “barracas” (Hütten mit einer tragenden Holzstruktur und komplett bedeckt mit Schilfrohr) errichteten.  In diesen wohnten während des Sommers ihre Familien.
Diese Art des Urlaubs, welche bis vor 30 Jahren üblich war, führte zu starken sozialen Kontakten zwischen Nachbarn und eventuellen Mitbewohnern, welche sich abends (nachdem die Kinder, müde von einem Tag voller Spiele, zu Bett gebracht worden waren) am Feuer versammelten, um sich Geschichten, Legenden und – warum nicht? – phantasievolle Lügen zu erzählen.

Cala Liberotto ist ein Teil von Orosei und dieser Ort verfügt über ca. 17 km Küstenabschnitt. Wir unternehmen nun einen gedanklichen Ausflug von Norden nach Süden, um einen ungefähren Blick auf die schönsten und attraktivsten Lokalitäten von Orosei zu gewähren.
Die nördlichste Grenze bildet die Gegend von Bidd´e Rosa, welche von der regionalen Forstwirtschaft verwaltet wird.  Im Anschluß an diesen kleinen Park befinden sich fünf Strände, welche über das Meer, zu Fuß oder (mit speziellen Erlaubnissen) per Fahrzeug erreicht werden können. Im Inneren des Parks befinden sich Hektare verschiedenartiger Wälder, zwei Teiche von großer ökologischer Bedeutung und die genannten fünf Strände mit karibischem Flair rahmen genau das Meer ein, welches Sardinien so berühmt gemacht hat.
Weiter in Richtung Süden finden wir die Strände von SA CURCURICA, CALA GINEPRO, SA MATTANOSA, SA PRAMA 1 – 2, PORTO CORALLO, CALA LIBEROTTO 1 – 2, MARZELLINU, SAS LINNAS SICCAS 1 – 2, E FUILE MARE, nicht weniger schön als die vorher genannten und auch leichter erreichbar für all diejenigen, welche ohne Fahrzeug an den Strand gelangen möchten.

Diese Strände sind in Abständen mit Granitfelsen versehen und dort, wo die Buchten nach Südosten ausgerichtet sind, bilden sich kleine Strände mit „Familiencharakter“.  Auch in dieser Gegend bietet der unverzichtbare Pinienwald kühlen Schutz, in welchen man sich in Momenten der größten Hitze zurückziehen kann.
Von hier bis zum Granitsand des Strandes von SANTA MARIA ziehen sich eine Reihe von Basaltfelsen (teils als Vorsprung, teils sehr flach gestaltet) mit kleinen Kieselsteinstränden: ein sehr bekannter Ort für Angler, Unterwassersportler und geführte Tauchgänge zu einem Wrack deutscher Herkunft.

Zum Schluß gelangen wir zur MARINA DI OROSEI.  Von hier bis zum Strand von CARTOE erstrecken sich 7 km  Sandstrand – ideal für diejenigen, welche Weitläufigkeit schätzen.

Falls man das gesamte Gebiet (am besten aus großer Höhe) überblicken würde, könnte man die
Aufteilung der Besucher erkennen: an einigen Stränden sieht man diejenigen, welche den Trubel lieben; andere Strände wiederum zeigen Besucher, welche die Ruhe, Entspannung und auch – warum nicht? – ein Schläfchen am Strand unter der milden Sonne, die rhythmische Melodie der Wellen, die leichte Brise bevorzugen…

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